Es ist ihr zweites Filmporträt des Tenors: Die Regisseurin Astrid Bscher hat Klaus Florian Vogt backstage in Dresden, Bayreuth und Zürich begleitet und sehr persönliche Momente des Künstlers mit der Kamera eingefangen. Sie trifft ihn zum Beispiel beim Rollenstudium, oder in dem Moment ganz kurz vor dem Auftritt, backstage, bevor er seinen Tristan erstmalig auf der Bühne singt. Die DVD "Hier kennt einer das Fürchten nicht" ist jetzt beim Label Gramola auf DVD erschienen.
Musik von Richard Wagner und Walter Braunfels kombiniert ein Konzert des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chors Hamburg. Die Solisten sind Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt, Hansjörg Albrecht dirigiert das Sczcecin Philharmonic Orchestra. Walter Braunfels' an Gustav Mahlers "Sinfonie der Tausend" anknüpfende "Te Deum" bescherte dem Komponisten Weltruhm, nun erklingt es in symphonischem Glanz auch in der Elbphilharmonie.
Konzert: 23. Juni 2026, Elbphilharmonie Hamburg

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Tannhäuser, Stolzing, Siegmund, Siegfried und Tristan, aber auch Florestan („Fidelio“) und Paul („Die tote Stadt“). Er ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern der Welt sowie bei den Bayreuther Festspielen, bei den Salzburger Festspielen und bei zahlreichen internationalen Festivals.
Engagements führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in München, Berlin, Hamburg, Paris, London, Barcelona, Wien, Madrid, Mailand, Toulouse, Helsinki , Zürich und New York. Seit 2007 ist er regelmäßig Gast bei den Bayreuther Festspielen: Nach seinem triumphalen Debüt als Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sang er von 2011 bis 2015 dort die Titelpartie in „Lohengrin" (Inszenierung von Hans Neuenfels). 2016 übernahm er die Titelpartie in der Neuproduktion des „Parsifal“. Von 2017-2021 war er dort als Stolzing in der Inszenierung von Barrie Koskys „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu erleben, 2019 kehrte er auch als Lohengrin zurück. 2022 war er bei den Bayreuther Festspielen als Siegmund in der Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ und als Lohengrin zu erleben. 2024 sang er in Bayreuth erstmals Tannhäuser und die beiden Siegfriede im "Ring des Nibelungen".
Als Lohengrin gastiert Klaus Florian Vogt auf der ganzen Welt. Es gibt derzeit keinen anderen Sänger, der in der Rolle von Wagners Gralsritter künstlerisch so erfolgreich ist. In der Partie war er unter anderem an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, dem New National Theatre Tokyo, der Bayrischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, dem Gran Teatre del Liceu, bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden und natürlich bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Auch als Konzertsänger und Liedinterpret hat sich Klaus Florian Vogt einen Namen gemacht. Auftritte führten ihn unter anderem mehrmals nach Wien, New York, zum Tanglewood Festival, nach London, Athen, Berlin, Leipzig sowie zu den Salzburger Festspielen. Einen großen Erfolg verbuchte er 2019 mit der Erstaufführung einer kammermusikalischen Fassung von Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ in der Hamburger Elbphilharmonie, die auch auf CD vorliegt. Er arbeitet mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Andris Nelsons, Christian Thielemann, Simone Young, Antonio Pappano und Kent Nagano zusammen. Von Klaus Florian Vogt liegen zahlreiche Einspielungen und Soloalben vor, darunter die drei Solo-CDs „Helden“ (2012), „Wagner“ (2013) und „Favorites“ (2014) sowie zahlreiche Operneinspielungen, eine CD und DVD „Von Berlin bis Broadway“ mit Renée Flemming unter der Leitung von Christian Thielemann und das Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“. 2012 erhielt Klaus Florian Vogt den ECHO-Klassik als Künstler des Jahres. 2019 verlieh ihm der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg den Ehrentitel „Hamburger Kammersänger". 2025 wurde er bei den Opera! Awards als Bester Sänger ausgzeichnet.
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Klaus Florian Vogt hat von Schuberts berühmtem 20 Lieder umfassenden Zyklus eine Fassung für Tenor und Kammerensemble in Auftrag gegeben, die am 24. März 2019 bei einem Konzert in der Elbphilharmonie von ihm und dem Ensemble Acht uraufgeführt wurde. Das ursprüngliche begleitende Klavier wurde dabei durch eine von Schubert selbst kreierte Oktett-Besetzung mit Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass ersetzt. Das Arrangement der Kammermusikfassung stammt von dem Komponisten Andreas N. Tarkmann. Die CD ist 2023 bei cpo erschienen.